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Didaktische Struktur und Inhalte der Fortbildung

DELFIplus® –didaktische Struktur und Inhalte der Fortbildung
Die DELFIplus® - Fortbildung ist ein von zwei MultiplikatorInnen geleiteter Zertifikatslehrgang, berufsbegleitend, ein Jahr lang. Die Lerninhalte werden durch die Vermittlung von Theoriewissen, Praxisbezug und persönliche Reflexion erschlossen. Die Gruppe besteht aus ca. 12 Teilnehmenden. Die Lernprozesse der Gruppe werden von zwei MultiplikatorInnen durchgängig begleitet und reflektiert. Zu verschiedenen Fachthemen werden ReferentInnen aus ihren jeweiligen Spezialgebieten eingeladen. Das Element der Selbsterfahrung ist neben den theoretischen Grundlagen eine Säule des DELFIplus®-Konzeptes und damit verbindlich. Der Lehrgang schließt ab mit einem Kolloquium und wird vom Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers anerkannt.


Die Fortbildung enthält folgende Module:

7 Bausteine á 12 Unterrichtsstunden mit Theorie-, Praxis- und persönlichem Bezug (Selbsterfahrung)
2 Hospitationstage in Krippen mit anschließendem schriftlichen Bericht und Reflexion in der Kleingruppe
Literaturstudium
Anfertigen einer schriftlichen Hausarbeit zu einem selbst gewählten Thema, das vertiefend Theorie-, Praxis und selbstreflektorische Anteile miteinander verbindet
Präsentation der Ergebnisse und Auswertung der eigenen Lernerfahrungen im Rahmen eines Kolloquiums
Weiterführende Qualifikation durch Fachtagungen

Fortbildungsbausteine:

1.: Auf die Welt gekommen – Wissenswertes rund um Schwangerschaft und Geburt
2.: Bildung in Beziehung
3.: Wie Kinder in ihrem Körper wohnen
4.: Gesund und munter in der Kita
5.: Ich und du – Gestaltung von Beziehungen
6.: Einander verstehen mit und ohne Sprache
7.: Kinder begleiten – Familien begleiten

DELFIplus® - Ziele der Fortbildung

Ziel der Fortbildung ist es, in Kindertagesstätten eine überzeugende Beziehungsarbeit zu entwickeln, aufrecht zu erhalten und hier einen hohen Anspruch zu verwirklichen.


Die Lernbereiche Beziehungskompetenz, Methodenkompetenz, und inhaltliche Kompetenz werden im Rahmen der Fortbildung so bearbeitet, dass die Teilnehmenden Impulse und Handwerkszeug für die selbstständige Kompetenzerweiterung in diesen Bereichen erwerben. Die Teilnehmenden erhalten breiten Überblick und Einblick in relevante Themenbereiche. Ziel ist dabei, ein Bewusstsein für die Bedeutung bestimmter Themen zu entwickeln und Anreize zu bekommen, sich mit Themen weitergehend zu beschäftigen.
Den Teilnehmenden wird Gelegenheit gegeben, die Inhalte der Fortbildung auf die in der eigenen Einrichtung statt findenden Qualitätsentwicklungsprozesse zu reflektieren.
Den Teilnehmenden wird die Bedeutung der eigenen Frühbiografie für die Arbeit mit Kindern von 0 bis 3 Jahren erläutert und so die Bereitschaft unterstützt, sich mit dieser Lebensspanne reflektorisch auseinander zu setzen. Die MultiplikatorInnen bieten zu den Theorieimpulsen entsprechende Elemente der Selbsterfahrung an.
Pädagogische Fachkräfte erarbeiten sich eine ganzheitliche Sichtweise auf Kinder in Kindertageseinrichtungen. Das schließt die Gesamtheit kindlicher Früherfahrungen ab der Zeugung sowie die Situation der Kinder in ihrem jeweiligen Familiensystem mit ein.
Ein weiteres Ziel ist es, dass pädagogische Fachkräfte vorhandene Netzwerke ergänzender Hilfen für Familien kennen lernen, um diese im Bedarfsfall in die Krippenarbeit einbeziehen zu können (z.B. Ergo- oder Sprachtherapie, Kinderärztliche Begleitung, Osteopathie oder Beratungsstellen).
Die MultiplikatorInnen fördern eine Atmosphäre, in der es möglich ist, voneinander zu lernen. Die Kompetenzen und das Wissen der einzelnen Gruppenteilnehmer sind wichtig für modellhafte, praxisbezogene und reflektive Lernerfahrungen in der Gruppe.

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